Guter Affiliate oder böser Affiliate?!
Kategorie: Affiliate Marketing, Allgemein
Einen schönen guten Abend meist kommt es anders als man denkt, nachdem ich gestern vor hatte mal wieder einige Beiträge zu verfassen, jedoch mit höllischer Migräne auf der Couch lag, werde ich das dann jetzt nachholen.
Was mich schon lange beschäftigt ist das WANN ist ein Affiliate eigentlich ein Affiliate, und wann nutzt er nur die Lücken des Internet-Marketing aus, was mir bis dato immer stärker ins Auge fällt ist der Unterschied zweier Ebenen im Affiliate Marketing, es gibt die Ebene der “Public People” und der “Expert People” nun stellt sich mir einfach die Frage wieso diese beiden Parteien so extrem von einander abdriften.
Die Publics stehen im “Rampenlicht” des Affiliate Marketing, meist Besitzer großer Plattformen, Partnerprogramm Mitarbeiter, Marketing Experten. Viele sind der Szene selber bekannt und man greift gerne auf deren Rat zurück. Nun gibt es das ganze auch anders herum, die Experts sind Menschen die sich extrem mit Affiliate Marketing beschäftigt haben, das will nicht heißen das ein Public nicht sehr wohl auch Ahnung davon haben kann, jedoch finden sich hier Menschen die all das umsetzen was sie auf ihrer Reise so gelernt haben, interessant dabei ist das die Experts in keinem Zusammenhang mit den Publics stehen, man nehme da als Beispiel das ein Public in seinem Twitteraccount 400+ folgende Leser hat. Der Expert hingegen um die 10.000 Leser, somit stellt sich mit klar die Frage warum ist das so. Wieso sehen sich viele Publics nicht in der Lage auf dieses Wissen aufzubauen und es auch zu nutzen.
Ich selbst bezeichne mich mal als Public-Expert, und würde mich als wirkliche Mischung sehen, ich möchte das Netffiliate.de und meine Arbeit mit und um die Affiliate Community gesehen und beachtet wird, was natürlich irgendwo logisch ist, denn sonst müsste ich das alles nicht machen, somit war und ist Netffiliate ja als Anlaufstelle für jeden angehenden Affiliate gedacht.
Jedoch bin ich wohl sohin gehend anders das ich mich nicht scheue auch Meinungen/Ideen/Kreativa von Menschen in meine Beiträge einzubringen die wirklich was in Sachen Marketing auf dem Kasten haben, denn worum geht es uns denn wirklich bei allem was wir hier tun? Natürlich um Geld, das nicht zu knapp und am besten ordentlich verdient.
Darum kann ich nicht ganz nachvollziehen warum viele große Communitys die Arbeit mit Menschen ablehnen die doch verstanden haben worum es geht, ich schreibe diesen Artikel aus einem einfachen Grund, ich habe vor 2 Tagen über die Martketing EXPO geschrieben und einige E-Mails erhalten wie man etwas gut finden kann wo lauter Referenten dabei sind die ja Affiliate Marketing nur zum Gewinn betreiben, aber da stelle ich mir wirklich die Frage, wenn es nicht darum geht worum dann?!
Ich selbst bin derzeit sehr im Zwiespalt, ich arbeite gerade an einem eBook über Affiliate Marketing, mit Daten/Fakten/Zahlen und wie das ganze umsetzbar ist, jedoch habe ich derzeit wirklich Angst es für einen kleinen Betrag anzubieten und dann als böser Gewinnmensch abgestempelt zu werden.
Kennt noch jemand dieses Problem das man einfach nicht weiß was darf ich nun, was eigentlich nicht? Es ist nicht so das ich mich je irgendwie mit Black Hat oder ähnlichem konfrontiert sah, jedoch frage ich mich wirklich ist es so falsch ein wenig Gewinn zu machen und dazu die Ideen und Kniffe des Marketing zu nutzen.
Aus diesem Grund werde ich ab jetzt einen Stein ins rollen bringen, hier Informationen über die Vermarktung mit Twitter zeigen, wie man Werbetexte erfolgreich schreibt, und warum es gar nicht so falsch ist sich ein wenig mit der Wahrheit zu beschäftigen.
Ich bin gespannt welche Kommentare ich zu diesem Beitrag erhalten werde, ob sich jemand in der selben Lage befindet.
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1. Mai 2009
23:06 Uhr
Ähm,… vielleicht stehe ich ja auch auf dem Schlauch, oder habe da irgendwas nicht verstanden…. aber das Ziel eines Affiliates ist es doch Produkte etc. zu vermitteln und dafür Provision zu bekommen.
Und dabei gewinnen doch Zwei. Der Merchant und der Affiliate….das ist doch nichts verwerfliches, sondern der Sinn des Ganzen!?
4. Mai 2009
11:56 Uhr
Ich stimme Marco zu. Wer Affiliate Marketing betreibt, will damit Geld machen. Das ist im Prinzip wie Werbung im Fernsehen. Ich denke aber, dass der Konflikt nicht das Geldverdienen ist, sondern das “wie”. Ich selbst bin als Affiliate Anfänger ja auch damit konfrontiert, welche Produkte ich denn empfehle. Nehme ich die mit den höchsten Provisionen? Oder die, die ich auch selbst gut finde?
Ich denke ein “guter Affiliate” sollte nur für Produkte werben, die er auch selbst vertreten kann und die er auch selbst kaufen würde, wenn denn Bedarf bestehen wäre. Denn im Internet ist nicht immer klar, dass es sich um Werbung handelt, zumindest bei Textlinks. Oft wird dem Interessenten ja vorgegaukelt, dass es sich um eine neutrale Empfehlung handelt. Und da sollte man schon auf Qualität achten.
Und somit klärt sich auch die Frage, ob du für dein eBook Geld verlangen darfst. Wenn es informativ ist und nicht nur Müll drin steht, dann können die Leute auch gut und gerne dafür zahlen.
4. Mai 2009
12:56 Uhr
Ja Raffael hat die Frage schon ein wenig tiefer durchleuchtet, mein Problem ist einfach das ich nicht diese Unterschiede verstehe, ich würde das gerne mal anhand von Links zeigen, darf ich aber nicht.
Ich verstehe halt nicht genau warum es Menschen gibt die sich als offiziele Affiliates betiteln, dann aber wiederum Leuten die ihr Wissen vermarkten an den Galgen hängen. Sie würde selber nie darüber sprechen aber haben auch eine Hassabneigung gegen jene die es tun, sicher ist es ein wenig Neid, aber die Frage ist halt immer wieso wenn man es selber auch tun könnte.
Klar ist es so das die Sites eben jeden Anbieter meist auch auf eine Verkauf abzielen, mit traurigen “zu 98% aber doch wahren (ich kenne viele dieser Affiliates)” Geschichten, einem Ansporn zu kaufen und vielem mehr, aber ich sehe da nichts falschen dran wenn der Informationsgehalt wirklich gut ist, ich meine ich selber habe genau so angefangen, ich habe mir einfach auf doof mal so ein Buch von einer dieser “Geld verdienen im Internet” Sites gekauft, und ich muss ja ehrlich sein das war ein guter Grundbaustein. Zwar geht die Materie viel viel tiefer, aber der erste Weg war damit gemacht.
Also wie gesagt irgendwo ist mir das zu hoch, ich bin allerdings auch so dreist zu sagen ich hau die Leute auf der nächsten Messe persönlich drauf an. Aber vll. steige ich ja noch dahinter was es damit auf sich hat.
4. Mai 2009
13:44 Uhr
Man sollte als Affiliate natürlich schon hinter dem stehen was man tut und nicht auf “Biegen und Brechen” alles Mögliche an Werbung schalten um irgendwie Geld zu verdienen.
Und das Thema “Wissen vermitteln” ist mit Sicherheit bei einigen nicht gerne gesehen. Meine Erfahrung hat bisher (bis auf zwei Ausnahmen) gezeigt, das die, die wissen wie es funktioniert, das Wissen lieber für sich behalten und dann halt vielleicht “not amused” sind, wenn das jemand anderes tut.
Ich finde es gut und nur weil jemand Wissen vermittelt – heißt es ja noch lange nicht das die Anderen in der Lage sind es anzuwenden.
4. Mai 2009
20:11 Uhr
Jap ist nur wirklich interessant diese Unterschiede zu sehen, wie es tatsächlich Leute gibt die ihr Wissen für Geld an den Mann bringen und dafür den Preis bezahlen in der Public Szene nichtmehr wirklich anerkannt zu werden.
Ich seh es schon kommen ich schreibe ein eBook und werde dann auf der Affiliate NetworkxX mit Steinen beworfen.
Also machen werde ich es ja auf jedenfall, allein schon weil Netffiliate eine starke und gute Anlaufstelle auf professioneller Basis dafür bietet.
4. Mai 2009
22:27 Uhr
Probieren geht über studieren… und es ist hier ja keine “Verdienen Sie noch heute 1000 EUR!”-Seite….
Falls du Probeleser brauchst…
Ich stelle mich gerne zur Verfügung.
4. Mai 2009
23:11 Uhr
Noch ein Freiwilliger. Ich hab gerade eben meine Bachelorarbeit fertig geschrieben, habe also auch viel Erfahrung mit Probelesen
15. Januar 2010
13:46 Uhr
Neider gibt es überall und leider zu Hauf! Wieso sollte man sein Wissen denn nicht verkaufen? Jeder verkauft sich Tag für Tag irgenwie und irgendwo. Und alle Autoren verkaufen Ihr Wissen, ob nun per Ebook oder gedrucktes Buch. Ich stelle immer wiede rmit Staunen fest, dann tatsächlich die ach so großen “Communities” und “Portale” (mit Ausnahmen) scheinbar überhaupt nicht wissen, wie es läuft im Internet. Sie leben einzig und alleine vom Traffic, der durch Ihren Bekanntheitsgrad rein kommt und davon, dass zwangsläufig dann mal irgendwann jemand was kauft etc. Die Masse macht’s heir halt.
Aber wenn man hinter die Vasade blickt, dann merkt man schnell, dass die oft gar nicht wissen, was sie tun bzw. dass das was sie tun, eigentlich vollkommener Blödsinn ist!
Es gibt einige “kleine” Internet-Marketer, auf die die Bezeichnung “klein” eigentlich gar nicht mehr zutrifft. Die wissen, woraus es ankommt und lachen sich Tag für Tag ins Fäustchen!